cute and zany: Interview mit Mona Broschár

Zum ersten Mal gesehen habe ich Mona Broschárs Arbeiten in einer kleinen Galerieausstellung in Leipzig. Es muss 2015 oder 2016 gewesen sein. Dort erregte eine rot-weiß-gestreifte Wand sofort meine Aufmerksamkeit. Auf ihr war eine Malerei platziert, die einen Blumenstrauß aus Clownsköpfen darstellte: Aus einer grünen Vase ragten manche der grotesken Köpfe, die anstatt der Blüten auf den Blumenstängeln saßen, aufrecht nach oben, andere fielen schon in sich zusammen. Dabei erinnerten sie allerdings weniger an welke Blumen als an einen sogenannten Schachtelteufel – das Kinderspielzeug, bei dem eine Figur (meistens ebenfalls ein Clown) aus einer Box springt.

Sonst eher in der britischen und US-amerikanischen Kultur bekannt, tauchen Schachtelteufel als unheimliches Element oft in Horrorfilmen auf, die das Spielzeug auch hierzulande bekannt gemacht haben. Dass Broschárs Clown-Strauß vor einem düster-schwarzen Hintergrund komponiert ist, verstärkt die Assoziation. Das zirkusartige Arrangement und ganz besonders die Figur des Clowns sind für die Arbeiten der Künstlerin programmatisch, die eine harmonisch verspielte Welt und ihre abgründige Kehrseite zusammenbringen. Die – mit Sianne Ngai gesprochen – in ihrer „Cuteness“ immer auch „zany“ sind, bei denen das Niedliche so reizvoll ist, dass es ins Überdrehte, Verrückte, Hysterische kippt.

Zu dieser Zeit schrieb ich gerade einen Essay über ein Bildgenre im Netz, das ich „Kick-Off-Bilder“ nannte: Bilder, die sofort evident sind, sich aber zugleich einer eindeutigen Lesart entziehen, sodass sie den Startschuss für eine Sinnstiftung (oder Nachinszenierung) bilden. Kick-Off-Bilder zeichnen sich meinen Beobachtungen zufolge immer durch motivische Einfachheit aus, die das Bild emblematisch macht, aber eben auch danach verlangt, mit Bedeutung aufgeladen zu werden. In Mona Broschárs Arbeiten, in deren Zentrum fast immer ein pointiertes Motiv zu finden ist, in ihrer Birne mit Hirschgeweih, in ihren Würsten mit Schleifchen, in ihrer Schnecke mit Sahnehaube, erkannte ich sofort Kick-Off-Bilder. 

Ich könnte ewig weiterschreiben, lasse nun aber Mona Broschár selbst zu Wort kommen, in einem Interview, das ich im September mit ihr geführt habe.

Wann hast Du das letzte Mal etwas gesehen, von dem Du dachtest, dass Du es gerne selber gemacht hättest?

Als ich das triadische Ballett von Oskar Schlemmer gesehen habe. Das hat mich komplett umgehauen. Das ist Synästhesie pur, die Musik, die Bewegung, der Nicht-Raum, den er geschaffen hat. Du kannst es nicht zuordnen, es ist zeitlos, unheimlich, wunderschön, es vereint alle Kontraste, die man sich vorstellen kann, und auch die Körper sind schlicht perfekt. Sie pressen den Mensch in etwas hinein, das ihm nicht passt, und er wird künstlich dadurch, ein artifizieller Mensch. Da bin ich in die Knie gegangen. Ich finde auch zunehmend  3D-Künstler beeindruckend.

Warum Malerei?

Da muss ich weit zurückgehen. Nach meinem Abitur habe ich ein Vorstudium zur Gestaltung gemacht, und dort lehrte ein sehr interessanter Maler, bei dem ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, zu verstehen, wie sich Inspiration anfühlt. Nicht nur hat mich inspiriert, was er selbst gemacht hat, sondern vor allem, was sein Beruf mit ihm gemacht hatte. Er war ein richtiger Querdenker. Jedes Mal nach einem Gespräch mit ihm habe ich mich gefühlt wie kalt abgeduscht, sodass ich die Welt wieder mit frischen Augen sehen konnte und anfing, sie zu hinterfragen. Und da habe dann gedacht: Ich will auch so sein. Er hat mir eine Freiheit vermittelt, die ich noch nie bei einem Menschen gespürt hatte. Er war Künstler und durch seine Persönlichkeit bin ich zur Malerei gekommen.

Hast Du je daran gezweifelt, dass Malerei das Richtige für Dich ist?

Einen hohen Stellenwert hatte für mich immer schon der Tanz. Ich habe mit drei Jahren angefangen, Ballett zu tanzen und das war mir auch während des Studiums noch wichtiger als die Malerei. Wahrscheinlich lag es aber daran, weil ich beim Tanz mehr Freiheiten besaß, denn ihn hatte ich ja nicht zum Beruf gemacht – anders als die Malerei. Mit dem Studium wurde aus dem Malen schnell eine Profession. Du musst abliefern und du wirst bewertet, nicht nur von den Dozenten, sondern vor allem den Kommilitonen. Sie sind kritischer als alle anderen und ich bin oft angeeckt. Viele fanden es platt, was ich gemacht habe. In Leipzig fiel ich natürlich auch immer ein bisschen aus der Reihe, weil ich mich mit dem bloßen Naturstudium nie so richtig anfreunden konnte; auch wenn es Spaß gemacht hat, war es gleichermaßen immer eine Grenzerfahrung, die eigene Unfähigkeit zu spüren.

Kannst Du die Kritik nachvollziehen? Was bedeutet „platt“?

Wenn zu viel erklärt wird auf den Bildern, wenn die Betrachter direkt mit einem Motiv konfrontiert werden, wenn ihnen die Bilder vermeintlich zu wenig Spielräume geben, Dinge zu interpretieren.

Deine Bilder sind insofern direkt, als sie die Betrachter sofort affizieren. Sie sprechen die Sinne an, man möchte die Wurst quetschen, das Eis schmecken, den Gummi quietschen hören. Deine Bilder „gefallen“ – und das ist vielleicht auch etwas, das man mit platt verwechseln kann: dass die Motive einem gefallen, dass die Farben einem gefallen, dass die Formen einem gefallen – und zwar auf eine wohltuende Art und Weise. Sie schmeicheln den Betrachtern, weil man von ihnen nicht zwangsläufig herausgefordert wird – nur wenn man es auch möchte.

Interessant, was Du sagst. Bei meinen Ausstellungseröffnungen ist mir aufgefallen, dass Besucher mich gerne herausfordern, indem sie mir provokante Fragen stellen. Vielleicht ja, weil sie selbst von den Bildern provoziert wurden oder unsicher sind, wie sie damit umzugehen haben.

Die Besucher stellen Dir provokante Fragen?

Sie sind frech, sie stellen mir freche Fragen. Ich interpretiere es so, dass sie sich von den direkten Bildern herausgefordert fühlen und das Verlangen verspüren, mit ebensolcher Direktheit zu antworten. Mir gefällt das, aber offenbar wird nicht gesehen, was für ein langwieriger Prozess das Malen für mich ist. Es sind so viele Schichten auf dem Bild, ich muss mich jedes Mal hinein fühlen und stecke in jeder Ecke. Jede Arbeit ist ein Raum, in dem ich mich sehr lange aufgehalten habe. Das Bild wird für mich bei der Entstehung begehbar und plastisch. Auch wenn es auf den ersten Blick oft nicht so wirkt: Es steckt sehr viel Sensibles in meinen Bildern. Ich schäle ein vermeintlich einfaches Motiv heraus, aber um dahin zu kommen, muss ich viele Ebenen durchlaufen, die durchaus subtil sind, weil mir ja auch viel durch den Kopf geht. Die vielen Fragen danach, was ich weglassen muss, damit ich zum Höhepunkt komme, sind Teil der Bilder.

Hast Du Deine Bilder klar vor Augen, bevor Du sie auf Leinwand bringst?

Im Kopf sind sie völlig klar, aber während ich arbeite, wird es immer diffuser. Der Anfang einer Arbeit ist eigentlich immer das Schönste. Das ist wie ein Orgasmus, ein Höhepunkt. Ich habe richtig Lust darauf, weil mich das Motiv so fesselt. Und ich brauche diese Lust auch, um überhaupt ein Bild malen zu können. Ich muss mich selber überzeugen, dass dieses Bild es wert ist, auf Leinwand gebracht zu werden. Aber dann wird es zum Kampf. Wenn es losgeht, merke ich, dass Hand und Kopf nicht so kompatibel sind, wie ich es mir wünsche, dass Vorstellung und Ausführung auseinander gehen. Meine Malerei ist an sich der Versuch, Hand und Geist zu verknüpfen.

Ist das schonmal gelungen? 

(lacht)

Ist ein Bild fertig, wenn Hand und Kopf gleichgeschaltet sind?

Sagen wir, es gibt eine Annäherung. Ich richte mich immer nach dem Bild, das ich vor mir sehe, und dann passt sich meine Vorstellung an. Jede Schicht, die auf das Bild kommt, legt sich dann wieder über den Gedanken in meinem Kopf. Ein Bild ist dann fertig, wenn ich das Gefühl habe, es ist eine ausgewogene Komposition, es hat genügend Präsenz, und alles, was ich hinzufüge, würde sein Wesen nicht mehr beeinflussen.

Haderst Du manchmal im Nachhinein mit deinen Bildern?

Na klar. Ich hadere auch währenddessen. Mir sitzen immer Engel und Teufel auf den Schultern, der eine sagt: „Jetzt hast du schon angefangen, jetzt zieh es auch durch!“ Der andere führt dir deine eigene Unfähigkeit vor Augen. Diese offenen Bilder, die noch im Prozess stecken, geben ganz viel darüber preis, was du nicht kannst. Wenn Vorstellung und Ausführung so weit divergieren, dass es sich nicht mehr so anfühlt, als hätte ich das gemacht – dann komme ich schon mal ins Zweifeln. Deshalb mache ich immer Fotos von Zwischenschritten, weil ich im Moment des Schaffens ganz oft die Qualität nicht mehr sehe. Früher habe ich oft auch Bilder abgebrochen, weil ich mich noch nicht getraut habe, sie umzusetzen, aber inzwischen weiß ich, dass es manchmal ausreicht, Abstand zu den eigenen Bildern zu bekommen. Man wird einfach betriebsblind, wenn man zu oft dieselbe Sache sieht.

Du hast einen sehr ausgeprägten Stil. Auf jedem Bild ist zentral gelegen ein pointiertes Motiv, wie ein eigener Protagonist, mit dem etwas passiert. Wie bist Du dazu gekommen, solche Bilder zu machen?

Das kann ich Dir ganz genau sagen. Ich habe während meines Studiums ein Jahr in London gelebt. Davor wusste ich überhaupt nichts mit mir anzufangen, ich fühlte mich permanent mit meiner Unfähigkeit konfrontiert. Ich musste also flüchten, um Distanz zu bekommen, und bin für ein Jahr nach London gegangen. Dort habe ich gemerkt, wie viel die Stadt, in der man lebt, mit einem macht. Wie viel sich verändert, wenn man anderen Input bekommt. 

Ich habe mich damals hauptsächlich mit den roten Doppeldeckerbussen fortbewegt, mich oben rein gesetzt und natürlich das Ziel verfolgt, irgendwo hinzukommen. Aus dieser Perspektive erkannte ich, dass die Stadt wie ein Ameisenhaufen organisiert war. Alle wimmeln herum, aber jeder hat eine Aufgabe und muss irgendwo hin. Es geht also bei diesem riesigen Wimmelbild los, und dann sitzt man im Bus und dann nähert man sich einem Ziel. Ich werde diesen vielen Eindrücken ausgesetzt, um dann irgendwo zu landen, wo ich eine Aufgabe habe. Der Umraum reduziert sich immer mehr, es wird immer konkreter. 

Das war etwas, das ich mit in die Bilder genommen habe: Dass es diese Masse an Eindrücken gibt, die sich aber immer wieder für jeden einzelnen, auch für mich, auf eine Sache reduzieren. Es ist wie bei einem Portrait: Der ganze Körper ist wichtig, der Umraum ist wichtig, alles was dich zum Menschen macht, ist wichtig – aber letztendlich konzentriert sich alles auf das Gesicht. Alles bündelt sich im Kopf.

Man kennt es in der Kunst öfter umgekehrt: Dass Künstler und Künstlerinnen versuchen, gerade die Komplexität zu zeigen – und mit ihr die Unmöglichkeit, angesichts der vielbeschrieenen „Informationsflut“ einen Fokus zu bekommen. Meistens wird das Scheitern der Wahrnehmung thematisiert. Deine Bilder sind hingegen Erfolgsgeschichten einer gelungenen Wahrnehmung, kann man das so sagen?

Ja, sie sind das Resultat aus der Frage, was für mich wichtig ist, was ich mir aus einem bestimmten Angebot aussuche. London war eine überwältigende Stadt. Ich konnte machen, was ich will, und die Stadt wurde zu dem, was ich daraus machte. Hier in Leipzig musste ich mir solche Fragen nicht stellen, aber London hat mich herausgefordert, weil die Stadt einfach eine ganz andere Dynamik und Geschwindigkeit hat.

Fühlst Du Dich mächtig bei der Auswahl, wenn Du einem Motiv zum Ausdruck verhilfst?

Nein gar nicht, ich bin ganz im Gegenteil ehrfürchtig. Die Ideen sind nicht mehr meine Ideen, sobald ich sie produziert habe. Wenn ein Bild fertig ist, dann wird es zum Gegenüber, mit dem ich es zu tun habe. Ich sehe mich nicht als Schöpferin.

Du bist also nicht die Königin der Würste?

(lacht) 

Nein. Ich bin nicht the lord of the sausage. Ich kämpfe mit den Bildern, sie fordern mich heraus, ziehen mich in ihren Bann. Wenn ich nach einem langen Tag aus dem Atelier kommen, gehen mir die Bilder nicht aus dem Kopf.

Was war eigentlich das erste Bild dieser Art, das Du gemacht hast?

Das ist gleich in London entstanden. Da habe ich kleine Zwerge gemalt, die unter einem Baum stehen, und von der Baumkrone hängt eine Wust. Die Zwerge wimmeln unter der Wurst und schauen hoch, als wüssten sie nicht, was sie damit anfangen sollen. Das war das erste Bild, bei dem es um ein Ding ging. Es war noch narrativer, aber da habe ich mich schon dem, was ich heute mache, angenähert.

Deine Bilder sind ja extrem plastisch, aber Du machst keine Skulpturen.

Darüber denke ich auch oft nach. Eigentlich habe ich immer das Gefühl, ich schäle die Motive aus ihrem Raum heraus, ich fasse sie an und ich beschäftige mich so lange mit ihnen, bis ich das Gefühl habe, dass sie leben.

Du bist also Pygmalion. Aber Du machst nicht mit Deinen Bildern rum, wenn Du alleine bist?

(lacht)

Das würdest Du sehen, denn das würde Spuren auf den Leinwänden hinterlassen.

Tatsächlich befriedigt es mich, mich mit Dingen auseinandersetzen zu können, die mich interessieren, affizieren, auf die ich Lust habe. Ich bin ein sehr gegenstandsbezogener Mensch, ich brauche Dinge um mich herum, die mich an etwas erinnern, mir guttun, meinen Alltag ergänzen, Platzhalter sind für verschiedene Emotionen. Wahrscheinlich habe ich einen Fetisch. Wenn ich auf dieses Eisbild schaue, dann quietsch das wie so ein aufblasbares Etwas. Ich habe auch eine Sammelleidenschaft. Früher habe ich eine Schulfreundin um ihren Plastikschinken zum Spielen beneidet, das fand ich genial. Manchmal bin ich bei Toys“R“Us die Gänge entlang geschritten und kam gar nicht klar mit dem Angebot. Ich kann nicht genau sagen, was mich daran so fasziniert. Wahrscheinlich das Künstliche, das gleichzeitig lebendig, aber auch lustig ist, womit man spielt. Vielleicht fasziniert mich die Hingabe, die man zu den Dingen entwickeln kann. Bei dem Eis gab es den Aha-Effekt, als ich Glanz darauf gesetzt habe. Auf einmal hatte ich es zum Leben erweckt und es hat mich so angequietscht und ich habe mich so gefreut. Das war ein toller Moment im Atelier.

Dass die Bilder so stark affizieren, wird ja ausgelöst durch bestimmte Effekte: Bei dem Bild, das an ein Eis erinnert, sind es die plastischen Tropfen, die man vom Zerfließen aufhalten will. Überlegst Du Dir, welche Effekte dieses Gefühl auslösen, oder malst Du sie intuitiv?

Intuitiv. Das meiste entwickelt sich auch erst beim Machen. In diesem Fall hat es kompositorische Gründe, aber es ist auch wichtig, weil es Teil des Stereotyps ist. Die Tropfen gehören eben zur Darstellung von Eis, das im Schmelzen begriffen ist, dazu.

In fast allen Bilder konfrontierst Du die extreme Plastizität auch mit einer Flächigkeit. Das Eis überlagerst Du mit Früchten, die an eine flache, zweidimensional bedruckte Tischdecke erinnern. Willst Du damit zeigen, wie gut Du malen kannst?

Es geht mir darum, meine Motive mit dem Charakter von Portraits zu versehen. Es geht um Bedeutung: Wer ist der Protagonist, der Charakter. Kontraste sind mir nicht nur formal, sondern auch inhaltlich wichtig: Ist es Eis oder ist es Plastik? Kann ich es essen oder kann ich es nicht essen?

Auch im Netz erfreuen sich gerade sinnliche Phänomene, zum Beispiel Slimevideos oder ASMR-Videos, einer große Beliebtheit. Bilder und Videos, die uns triggern. Was denkst Du, woran das liegt?

Weil solche Bilder und Videos mit deinen eigenen Wünschen und Lüsten spielen. Du sieht es, du fühlst es, aber du kannst es nicht anfassen. Man muss sich alles selber dazu denken, und du wirst somit zum Protagonisten.

Das trifft ja auch den Kern Deiner Arbeiten: Dieses Gefühl, das sie auslösen, dass man reinbeißen oder es quetschen will. Diesem Gefühl, dem man aber auch nicht ausweichen kann – was viele auch provoziert.

Ich empfinde dieses Gefühl ja auch, während ich die Bilder mache, und gebe es offenbar weiter.

Wenn man auf solche Reize reagiert, ist man mit sich selbst konfrontiert. Und das können die wenigsten Menschen – in den Spiegel schauen und sich fragen: Wer bin ich, was will ich und was mache ich hier? Mir ist aufgefallen, dass es für jedes Bild einen Liebhaber gibt, aber es gibt nie Liebhaber für alle Bilder. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand gekommen ist und alles gut findet. Die sagen: Das hast du aber „schön“ ausgeführt, das ist aber ein „schönes“ Muster und das sind aber „schöne“ Farben. Viele suchen immer nach etwas, das sie „schön“ finden.

Stört Dich das?

Nein, überhaupt nicht. Ich beschäftige mich ja auch selbst mit Dingen, die ich „schön“ finde, die mir gefallen und mir guttun. Ich bin keine Künstlerin, die den Schmerz braucht. ❉

Von 10. bis 13. Oktober 2019 sind Arbeiten von Mona Broschár in der A&O Kunsthalle in Leipzig zu sehen, und von Januar bis März 2020 in der Kunsthalle Darmstadt. Weitere Ausstellungstermine und vor allem eine Auswahl ihrer Arbeiten gibt es auf der Website der Künstlerin.

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