top of page

bücher

Meine Bücher befassen sich mit Kunst, Pop- und Digitalkultur und ihren gesellschaftlichen Dynamiken. Hier finden Sie einen Überblick über meine bisherigen Veröffentlichungen und die zentralen Themen meiner Arbeit.

640-800x1174.png

Cuteness

Niedliche Kunst? Das galt lange als Widerspruch in sich. Kunst konnte vieles sein – aber gewiss nicht süß. Wahrend durch Readymades, Pop Art oder Appropriation Art andere Motive der Konsum- und Populärkultur selbstverständlich aufgegriffen wurden, blieb „Cuteness“ lange eines der letzten Tabus in der Bildenden Kunst. Doch durch Globalisierung und Soziale Medien werden etablierte Kunstvorstellungen und Werkformen immer wieder herausgefordert – so auch, indem das Niedliche in den Bereich der Bildenden Kunst vordringt. Wie sieht eine kritische, affirmative oder provokative künstlerische Auseinandersetzung mit Niedlichkeit aus? 

nerds.jpeg

Nerds

Nerds – das sind ungepflegte junge Männer in Holzfällerhemd, Hochwasserhose und Hornbrille, die sich für Computer interessieren und bei Frauen nicht sonderlich beliebt sind. Oder? Annekathrin Kohout zeichnet in ihrem Buch eine viel facettenreichere Geschichte nach. Sie führt vom spießigen Streber über den genialen Computerfreak bis hin zum Alten Weißen Mann. Dadurch gelingt ihr ein rasanter Ritt durch die Populärkultur und das Zeitalter der Informationsgesellschaft. 

k-pop-taschenbuch-annekathrin-kohout.jpeg

K-Pop

Das „K“ in „K-Pop“ steht nicht einfach für „koreanisch“. Es ist ein Branding, ein Corporate Design, ja ein globaler ästhetischer Trend. Neben K-Popmusik und K-Dramen formieren auch Food-, Mode- und Beauty-Produkte die sogenannte Hallyu („Koreanische Welle“). Wie es Hollywood nicht ohne das Kino gegeben hätte, ist K-Pop ohne Soziale Medien undenkbar. An die Stelle glamouröser Stars und kreischender Fans treten smarte, gut vernetzte Akteure. Doch in die Begeisterung mischen sich auch kritische Stimmen. Die dahinterstehende Industrie und die transportierten Rollenbilder provozieren zunehmend kontroverse interkulturelle Diskurse.

9972.jpg

Kein schöner Land

Nach einem gemeinsamen Ausflug an die Isar fassen vier Frauen und vier Männer den Entschluss, die deutsche Gegenwartskultur auf den Prüfstand zu stellen. Sie sind Experten für Mode, Literatur und Kunst, für Theater, Essen und Musik, für die Politik, für Film und Fernsehen. Sie sind die unabhängigen Geister, die hierzulande so dringend gebraucht werden - und so selten geachtet. Herausgekommen ist eine genauso unterhaltsame wie kontroverse Gegenwartsdiagnose, die es so noch nicht gegeben hat. Acht kritische Perspektiven auf ein Land an der Schwelle zu den neuen Zwanzigern: Kein schöner Land ist ein Bootcamp gegen die geistige Trägheit - und ein Ausbruch aus der deutschen Bequemlichkeit. 

51SBk2gmrFL.jpg

Ostflimmern

Plattenbauviertel, unkenntlich gemachte Denkmäler und Billig-Discounter: Die Fotografien von Philipp Baumgarten haben ein Dutzend namhafte Autorinnen und Autoren dazu inspiriert, ihre Erfahrungen in der Nachwendezeit zu beschreiben. Ihre Stimmen geben Einblick in eine Generation, deren ostdeutscher Hintergrund oft wie ein Phantomschmerz erscheint und im Spiegel des „westdeutschen Blicks“ bis heute präsent ist. Als Kinder der 1990er Jahre, geprägt von Industriebrachen einerseits und US-amerikanischer Popkultur sowie der globalen Digitalmoderne andererseits, betrachten sie kritisch, aber auch mit Nachsicht ihre Kindheit und die Zeit seit der Wiedervereinigung. 

netzf.jpeg

Netzfeminismus

Rosafarbene Slips, babyblau gefärbtes Achselhaar, Schmollmünder auf Selfies: Was sich nach Männerphantasien anhört, ist bei Netzkünstlerinnen feministisches Statement. Sie betreten damit den Kampfplatz um das »richtige« Bild der Frau, das in den Sozialen Medien nicht nur metaphorisch zur Debatte steht. Handelt eine Frau emanzipatorisch, wenn sie sich beim Stillen zeigt – oder reduziert sie damit sich selbst und andere Frauen auf die Mutterrolle? Bestätigt ein »Girl Power«-T-Shirt die Rolle des naiven kleinen Mädchens – oder stellt es sie infrage?

Annekathrin Kohout hat eine ebenso kurze wie prägnante Kultur- und Diskursgeschichte der weiblichen Bildpolitik verfasst, die von den Emanzipationsbewegungen im frühen 20. Jahrhundert bis zum netzfeministischen Bilderstreit der Gegenwart alle wesentlichen Phänomene weiblicher Bildpolitik in den Blick nimmt.

bottom of page