Kein Vielleicht, keine Grauzonen, kein Pardon (nach #metoo)

● Zum Hören: Podcast unter dem Text ●

Ich habe das große Glück, kein Opfer sexueller Belästigung zu sein. Deshalb dachte ich bisher, ich dürfte oder sollte nicht darüber schreiben. Vielleicht stimmt das aber gar nicht und ich kann mich nur nicht mehr an Übergriffe erinnern, es könnte schon sein, dass da im Festzelt hinter dem Schwimmbad oder im Bürgerhaus des kleinen Ortes, in dem ich aufgewachsen bin, etwas war. Noch wahrscheinlicher ist, dass ich es als Kompliment aufgefasst hätte. Ich war nicht sehr beliebt und ehrlich gesagt, das sage ich jetzt leise, wirklich leise, manchmal war ich sogar eifersüchtig, wenn andere Mädchen angetanzt und dabei angefasst wurden. Natürlich nicht an den Hintern, sagen wir: an den Hüften.

Heute bin ich sehr froh, dass ich von solchen Situationen und Männern und Komplimenten und Übergriffen nicht betroffen bin. Jetzt weiß ich, wie schwierig es ist, sich als Frau zu behaupten, und bin dankbar für meine Größe, die ich oft verflucht habe und für mein privates und berufliches Umfeld, in dem Sexismus nicht vorkommt. Oder?

Mein Leben ist nicht mehr ganz so schön wie vor #MeToo. Ich denke, das soll so sein, ist so gewollt von den Initiatorinnen. Jeden Morgen, wenn ich aufwache, wie gewohnt bei einem Kaffee, aber noch im Bett, und die sozialen Netzwerke das erste Mal am Tag durchscrolle, überkommt mich die Wut, so große Wut, dass ich am liebsten einen richtig fiesen Text schreiben würde. Die Wut darauf, wie undifferenziert die Diskussionen sind, wie Kontexte einfach verschwiegen werden, wie selbstgefällig sich dabei alle geben. Und dann denke ich, ach, das braucht man jetzt auch nicht nochmal schreiben: dass ein körperlicher Übergriff anders bewertet werden sollte als ein anzüglicher Flirt unter Alkoholeinfluss im Nachtclub. Und dann bin ich wieder wütend, weil mich das Netz und die Nachrichten manchmal so ohnmächtig machen. Ich habe ähnliche Gefühle bei politischen Debatten, nur betrifft es mich bei #MeToo viel mehr.

Denn ich bin wirklich verwirrt. Ich stehe in einem kleinen Supermarkt, an der Käsetheke verkauft die gleiche Frau wie immer, ein Mann mittleren Alters tritt heran, schaut ihr in die Augen und sagt, noch bevor er eine Bestellung aufgibt: „Ach, dieses schöne Lächeln, das könnte ich jeden Tag sehen!“ Sie strahlt ihn an, jetzt noch viel breiter, ohne rot zu werden, und fragt sichtlich erfreut „Was darf es denn sein?“ Ich stehe perplex da, weil das eine von vielen Situationen ist, bei denen ich mir nicht mehr sicher bin, wie ich sie zu bewerten habe. Vor wenigen Wochen hätte ich schmachtend herübergeblickt und mir gedacht, was es doch für schöne und liebe Momente im Leben geben kann. Aber jetzt? Ich war mir nicht sicher. Dass die Situation nicht unangenehm war, lag zwar auch an der Art und Weise, wie der Mann das Kompliment vorgetragen hat, noch mehr allerdings an der souveränen Reaktion der Verkäuferin.

Und dann ist da noch etwas anderes, das meine Lebensqualität ein bisschen einschränkt. Mir ist nun ständig irgendetwas peinlich. Ein Mann will mir in die Jacke helfen? Da schaue ich mich erstmal um, ob nicht irgendwo eine Frau sitzt, die sich denken könnte, wie unemanzipiert ich bin. Jemand hält mir die Tür auf? Da verweigere ich liebe den Vorzug, um nicht hinterwäldlerisch auszusehen. Dabei gefällt mir der Vorzug, sehr sogar, denn es ist eine so kleine Geste mit der großen Wirkung, sich für einen Moment wichtig fühlen zu können. Jetzt denke ich immer gleich: Erniedrigung oder nicht? Sexueller Übergriff oder nicht? Wie bei der Fernsehsendung „X-Faktor – das Unfassbare“, bei der übersinnliche Geschichten gezeigt wurden und am Ende der Moderator immer fragte: Wahrheit oder Lüge? Nur dass die Auflösung, wenn man ehrlich ist, nie wichtig war.

Das Ende der Unentschiedenheit

Anders im Netz, dort scheint es sehr wichtig zu sein, sich zu entscheiden und damit alles ganz genau zu nehmen. Aber dieses Genaunehmen endet meistens nicht in Differenziertheit, sondern in einem vereinfachten Schwarz-Weiss-Denken. Weil nämlich diese Uneindeutigkeiten, ist es jetzt Wahrheit oder Lüge, Kompliment oder Belästigung, meistens beides oder etwas dazwischen sind und deshalb nicht auf Eindeutigkeiten reduziert werden sollten.

Eigentlich eignen sich sämtliche Netzdiskussionen hervorragend als Beispiele. Aber bleiben wir noch bei #MeToo: Die Diskussion dreht sich hauptsächlich darum, zu entscheiden, ob die eine oder andere der von unzähligen Betroffenen geschilderten Geschichten sexistisch ist. Darunter sind eindeutige Fälle, wenn jemand begrapscht oder belästigt oder bewusst in eine herabwürdigende Situation gedrängt wird. Aber es gibt auch – und ich würde sagen, zahlreiche – Beispiele, wie etwa jenes von Sawsan Chebli, die sich nicht eindeutig als sexistisch darstellen. Die Berliner Staatssekretärin war zu einem Podium eingeladen, war bereits vor Beginn der Veranstaltung da und wunderte sich vom Vorsitzenden zu hören, die Staatssekretärin sei noch nicht da, aber man wolle schon mal anfangen. Als sie sich zu erkennen gab antwortete der Vorsitzende verdattert: „Ich habe keine so junge Frau erwartet, und dann sind Sie auch noch so schön.“ Frau Chebli hielt ihre Rede – und setzte dann später bei Facebook über ihre Schilderung die Überschrift „Unter Schock. Sexismus.“

Dabei ist es doch beides, ein bisschen ehrliches Kompliment, aber auch ein bisschen sexistisch, weil es die Staatssekretärin in eine unangenehme Position bringt, andererseits – und ich denke schon, dass man das einwenden darf – ist Chebli sehr auf ihr Äußeres bedacht, trägt beispielsweise roten Lippenstift, sodass ein Kompliment durchaus und der Konvention nach zu erwarten ist. Durch die Forderung, die durch die Konfrontation der Geschichte mit den Lesern im Netz entsteht, man müsse sich entscheiden oder zumindest dazu verhalten, ob ‚sexistisch’ oder ‚nicht sexistisch’, entsteht eine Polarisierung, ein unauflösbarer Konflikt. Ich möchte wirklich nicht falsch verstanden werden: Eine Debatte über Sexismus ist wichtig, dabei muss es aber auch um Aufklärung gehen, was Sexismus als Konvention (die von beiden Seiten gepflegt wird – von der lippenstifttragenden Frau genauso wie von dem komplimentemachenden Mann) und was Sexismus als physische oder psychische Belästigung ist. #MeToo macht es falsch, weil es nur ‚sexistisch’ oder ‚nicht sexistisch’ fragt.

Ein ganz anderes Beispiel, aus der Vor-Social-Media-Zeit. 2005, ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, kam eine Freundin zu mir und erzählte, dass es jetzt diese Kampagne gebe, von Dove, „Keine Models, aber straffe Kurven“, die auch dickere Frauen abbilden würde, und dass sie vorhabe, sich dafür zu bewerben. Ich war 16 und sichtlich irritiert von der Tatsache, dass diese in meinen Augen überaus perfekte schlanke Frau sich für eine Kampagne bewerben wollte, die ausdrücklich nicht nach schlanken Frauen suchte. Dann begann sie sich plötzlich vor mir auszuziehen, um in Erfahrung zu bringen, ob ihre Kurven straff genug seien für die Bewerbung, ob sie schön seien. Was bis dahin Interpretationsspielraum war, hatte nun in Gestalt der Dove-Frauen eine Festlegung erhalten. Die Freundin, angezogen und im Alltag hatte sie in meiner Vorstellung stets dem Ideal von Schönheit und Schlankheit entsprochen, ähnelte plötzlich, halbnackt und in der Einforderung des direkten Vergleichs schon eher einem Dove-Model als einem Topmodel. Jetzt, da man es so genau nahm. Heute, im Jahr 2017, gibt es unzählige solcher Kampagnen, die eben auch – und das wird so oft vergessen – eine Entscheidung einfordern, die sich an einer vermeintlichen Wahrheit orientieren.

Das gleiche gilt für sämtliche politische Aussagen. Ein Großteil der Beschäftigung mit Politik im Netz dreht sich um die Frage, ob diese oder jene Aussage jetzt links oder rechts ist. Links oder rechts, was denn nun? Es wird einfach übersehen, dass es auch linke Identitäre und rechte Kommunisten gibt. Die Einforderung von Entscheidungen, die angeblich der Wahrheitsfindung dienen sollen – oder was sonst ist das Ziel dieser Fragestellung? – führt nur zu immer größeren Verfälschungen. Zugleich aber auch, das zeigt sich im Politischen besonders deutlich, zu einer Verschärfung und einem Einklopfen von Kategorien: rechts und links, schlank und dick, sexistisch und nicht-sexistisch. Eine eindeutige Beurteilung einzufordern, führt nicht zu einer differenzierten Betrachtung. Sie führt zu eben jener Polarisierung, die wir uns eigentlich wegwünschen.

Erbarmungslosigkeit im Netz

Die Folge des Ausbleibens von Ambivalenzen und Differenzierungen ist Erbarmungslosigkeit.

Bisher habe ich kaum etwas als so erbarmungslos empfunden wie den Umgang der Medien mit Michael Jackson in den 1990er Jahren im Zuge der Kindesmissbrauch-Vorwürfe sowie seiner optischen Veränderung. Jetzt aber, vor dem Hintergrund von #MeToo, ändert sich dieser Eindruck. #MeToo ist deutlich erbarmungsloser, als die offiziellen Medien es jemals hätten sein können. Mich stört dabei weniger, wie geurteilt wird, sondern insbesondere, wie gewertet wird.

Insofern man den Vorwürfen gegenüber Michael Jackson Glauben schenkte und ihn logischerweise dafür verurteilte, gestand man ihm doch noch Motive zu, die menschlich und würdig waren. Man psychologisierte sein Verhalten beispielsweise: Hatte er nicht selbst Missbrauch in jungen Jahren erfahren? Musste er nicht gänzlich auf eine Kindheit zugunsten der vom Vater initiierten Karriere verzichten? War er nicht einsam geworden durch den Erfolg? Man versuchte stets – nicht zuletzt aus dem Grund, weil sich damit spannende Geschichten erzählen ließen, da mache ich mir nichts vor – Hintergründe in Erfahrung zu bringen, Motive aufzudecken, über mögliche Intentionen zu spekulieren.

Mit #MeToo wird nicht nur jeder (Mann) unter Generalverdacht gestellt und damit verurteilt, ihm wird auch, kommt es zu einem Vorwurf, dem man merkwürdigerweise immer und sofort Glauben schenkt, jedes Recht genommen, Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen, oder eine Gegendarstellung zu erbringen. Es wird nicht gefragt oder reflektiert, wie ein Verhalten zustande gekommen ist, es wird erbarmungslos gewertet, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Milde walten zu lassen. Das Beispiel Kevin Spacey: Ich stelle mir einen jungen Schauspieler vor, er ist auf einer Party und von seinen ersten Erfolgen berauscht, von der Tatsache dort zu sein, wo er ist. Das kennt man doch. Er trinkt, er wird überschwänglich. Das kennt man doch. Er denkt, er könne alles schaffen, vielleicht auch diesen Jungen von sich zu überzeugen, von dem er möglicherweise nicht weiß, wie alt er ist, aber er findet ihn schön. Er stellt sich vor, dass es mit ihnen beiden klappen könnte, er glaubt daran, weil doch so vieles sonst in letzter Zeit auch geklappt hat.

Das ist nur eine Geschichte, rein spekulativ. Aber ist es nicht möglich, dass sie so verlief? Und wenn die Möglichkeit eines solchen Verlaufs besteht, ist es dann nicht erbarmungslos, diesen Mann nun, Jahrzehnte später, generell zu verurteilen, sein Dasein und Menschsein abzuerkennen, die Serie, in der er die Hauptrolle spielt, demonstrativ abzusetzen, ihn aus abgedrehten Szenen herauszuschneiden? Kommt das wirklich nur mir völlig übertrieben vor? Ich weiß, es gibt mittlerweile viele weitere Anklagen, das gab es auch im Zuge der Vorwürfe gegenüber Michael Jackson. Damals gab es zumindest noch die Vermutung, es könnte ja auch sein, jemand versuche mit der Anschuldigung einen Vorteil für sich herauszuschlagen. Aber auch wenn dem nicht so ist und die Vorwürfe wahr sind, was sehr gut sein kann: Warum lässt man nicht einfach das Gericht entscheiden? Zumindest bei jenen Fällen, die noch nicht verjährt sind. Und warum gibt es kein „Im Zweifel für den Angeklagten“ mehr?

Vielleicht bin ich selbst ein böser Mensch und halte mich nur für gut. Ich habe auch schon Menschen ausgenutzt, meistens nicht sexuell, aber gerade in jungen Jahren kam das schon mal vor: man will Erfahrungen machen und das passiert manchmal auf Kosten der Gefühle anderer. In den meisten Fällen passiert so etwas natürlich nicht kalkuliert. Man weiß nicht immer, was man will und wo es hingehen soll. Aber denkt man darüber nach und betrachtet es von Außen, stellt es sich dann eben so dar.

#MeToo ist in meinen Augen nicht zuletzt (und wenn es nicht um körperliche oder psychische Belästigungen geht, sondern um unangenehme Komplimente) eine gekonnte Machtdemonstration. Auch die Sexismusvorwürfe von Chebli sind eine Machtdemonstration. Wahrscheinlich geht es genau darum, Macht auszubauen und zu behaupten und vielleicht ist das auch nicht verwerflich. Haben das nicht umgekehrt die weißen hetereosexuellen Männer Jahrtausende lang so gemacht? Aber ist es wirklich cool, gleiches mit gleichen zu vergelten? Das ist eine ernst gemeinte Frage. Auf Belästigungen hinzuweisen ist so wichtig, aber Komplimente, die einen in unangenehme Situationen bringen, zu verzeihen, genauso.

Es wäre schade, würde hier einmal mehr aus einer wichtigen und alle Menschen betreffenden Debatte nur wieder ein elitärer Diskurs werden, der viele – insbesondere anderer Milieus – ausschließt. Ich komme aus einem kleinen Ort in Thüringen. Und ich kann akzeptieren, dass es dort anders zugeht als in einer internationalen Großstadt. Ich wurde nicht bildungsbürgerlich erzogen und weiß zu schätzen, so schwer es manchmal sein mag, dass beispielsweise innerhalb der Familie verschiedene Ansichten vertreten werden. Ich kann einordnen, dass es nicht erniedrigend gemeint ist, wenn ich in meinem Heimatort zum Arzt gehe und den Oberkörper frei machen muss und ein anzüglicher Witz kommt. In keinem Fall würde ich dies als sexuelle Belästigung empfinden. Weil ich weiß, weil ich aus der Erfahrung mit ebendiesem Menschen gelernt habe, dass es nicht ernst ist. Dass auch etwas Liebevolles in dem blöden Spruch steckt, etwas, das mir, der jüngeren Patientin, die Situation des Freimachens erleichtern soll. Und dass ein so dämlicher Kommentar meistens der Situation gilt und nicht mir persönlich.

Vielleicht folge ich auch einfach zu vielen Menschen auf zu vielen Social Media-Kanälen. Noch vor ein paar Jahren und ein paar hundert gefolgten Accounts weniger bin ich so gerne aufgewacht und habe mich morgens durch die Kanäle gescrollt. Das war so schön, so lustig, so absurd, manchmal lieb, manchmal böse. Es war wie Phoebe Buffay aus der Serie „Friends“: unberechenbar und immer erfrischend. Diese Internet-Erfahrung wünsche ich mir wirklich wieder.

3 Comments

  1. Herzkoma

    Ich mach weiterhin Frauen Komplimente. Manche reagieren nicht mit einem „Danke!“ oder einem Lächeln darauf, weil sie sich belästigt fühlen. Da zieht Mann sich zurück und hält fortan Abstand von der besagten Dame. Aber die sich über liebe Worte freuen, bekommen weiterhin diese Freude von mir geschenkt und zwar ohne Hintergedanken.

    Natürlich denkt man auch mal weiter, denn sexuelle Fantasien hat doch jeder und das Kopfkino spielt sich nicht nur in den Männerköpfen ab, aber jeder kennt die Grenzen und wer Respekt und Achtung vor anderen Menschen hat, begeht keine Grenzübertretung.

    Arme Schweine, dies nötig haben. Frauen wollen erobert sein, nicht betatscht.
    Danke für deine offenen Gedanken. Mit dir würd ich nen Kaffee trinken und über Gott und die Welt reden oder dein gesamtes Leben und es muss ja nicht beim Kaffee bleiben, könnten auch zu Tee wechseln 😉

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  2. Frau Traumenit

    Mir gefällt auch dein Bezug zum Internet bzw. zu den Social-Media, die eine Eindeutigkeit fordern, die das Leben nicht immer hat. Aber vielleicht ist das Thema gerade ein Aushandeln und Verorten. Dass man nicht alleine mit einer Erfahrung ist, dass es Übergriffe gab und gibt, die nicht richtig thematisiert wurden. Das Ziel einer Diskussion ist ja immer, am Ende mit einer Lösung herauszukommen, vielleicht: Wenn mir eine Person ein Kompliment macht, was mir nicht gefällt, kann ich das thematisieren und ansprechen. Aber nun kommt das Internet dazu: anstatt in ein Vier-Augen-Gespräch zu gehen (wo vielleicht eine Erklärung geliefert wird, die im ersten Moment nicht erkennbar ist), rotten sich Lager zusammen. Am Ende gibt es keine Handlungsempfehlung und jemand, der belästigt wird, steht genauso ratlos wie vorher da. Stets werden neue Themen im Internet neu aufgekocht, ohne dass sich wirklich etwas auf REALER Ebene ändert.

    Ich habe auch keine Erfahrung in Richtung #metoo gemacht, eher Diskriminierung aufgrund des Alters (ob man nciht zu jung und daher inkompetent wäre). Ich musste den Umgang mit solchen Menschen lernen, so wie diese Menschen lernen mussten, ihre Vorurteile aufzugeben. DAS wäre für mich ein Ansatz, wie man allen Beteiligten helfen könnte, anstatt Worthülsen im Internet zu produzieren.

    Am Ende – am Ende sollte man die Menschen, nicht das Geschlecht sehen. „Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem ander’n zu“ – es könnte so einfach sein.

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