Pioniere der Food-Fotografie: Christian Teubner

Zusammen mit Wolfgang Ullrich beginne ich in diesem Jahr eine Interview-Reihe, in der wir die Pioniere der Food-Fotografie treffen werden. Wir sprechen mit Fotografen, die im letzten Jahrhundert ein Genre entdeckt oder maßgeblich beeinflusst haben, das als solches bisher nur wenig Beachtung gefunden hat. Wie ist die Lebensmittel-Fotografie entstanden? Und wer hat die ästhetischen Standards, von denen Instagram-Foodies noch heute profitieren, gesetzt?

Unser erster Gesprächspartner ist Christian Teubner, der in den 1950er Jahren begonnen hat, Essen zu fotografieren. Mittlerweile hat dessen Tochter, Odette Teubner, die „Teubner Foodfoto GmbH“ übernommen. Das Studio der Familie sitzt in Füssen im Allgäu, es ist abgelegen und unauffällig. Dabei befindet sich in dem mehrstöckigen Fachwerkhaus nicht nur ein Fotostudio, sondern auch eine Küche, in der Köche aus aller Welt Gerichte zum Fotografieren bereiten. Als wir das Haus der Teubners betreten, duftet es nach Zimtschnecken.

Haus der Teubners

WU: Herr Teubner, wie kamen Sie zu ihrem Beruf? Haben Sie eine Ausbildung zum Fotografen gemacht?

CT: Nein. Nach dem zweiten Weltkrieg sind wir aus der Tschechoslowakei nach Deutschland gekommen. Das war 1946. Ich habe nach der Schulausbildung zuerst eine kaufmännische Lehre absolviert, denn damals gab es noch die Vorstellung, dass wir einfach wieder in die Tschechoslowakei zurückkehren würden. Und ich sollte das dortige Modegeschäft meines Vaters übernehmen. Deshalb wurde ich entsprechend ausgebildet. Doch die Arbeit gefiel mir nicht und lag mir auch nicht sonderlich gut, daher suchte ich etwas anderes, etwas Gestalterisches. Und mehr oder weniger durch Zufall habe ich eine Konditorei gefunden, bei der ich eine Lehre machen konnte. Meine Gesellenzeit verbrachte ich dann in Marburg, Stuttgart und in Genf. Nachdem ich meinen Meister gemacht habe, bin ich dann nach Füssen zurückgekehrt. Schon während dieser Zeit habe ich immer versucht, die Sachen, die ich produziert habe, zu fotografieren.

WU: Sie haben also angefangen zu fotografieren, um ihre Backwerke festzuhalten, als Portfolio?

CT: Genau. In Füssen wurde ein neues Café eröffnet, wo sich mir die Möglichkeit bot, die Fotografien der Backwerke für mich zu verwerten. In Deutschland gab es vor allem eine wichtige Fachzeitschriften für Konditorei: „Konditorei und Café“ vom Matthaes Verlag in Stuttgart. Die wesentliche Fachzeitschrift in der Schweiz hieß „KoBa“, und für diese habe ich hauptsächlich gearbeitet – neben meinem Konditor-Job.

Christian Teubner mit seiner Tochter Odette Teubner
Christian Teubner mit seiner Tochter Odette Teubner

AK: Wie und wann kam es dann dazu, dass Sie sich selbstständig gemacht haben?

CT: Als die Konditorei, in der ich arbeitete, schloß – mittlerweile war ich auch verheiratet –, habe ich mich entschieden, die Selbstständigkeit als Lebensmittel-Fotograf einfach auszuprobieren. Zusammen mit meiner Frau habe ich versucht, das fotografische Material auch an fachfremde Branchen wie Frauenillustrierte zu verkaufen. Zum Beispiel an die „Constanze“ oder die „Brigitte“. Aber besonders auch an frühe Fernseh-Zeitschriften wie die „Hör Zu“.

WU: Dann kann man sagen, dass die Zeitschriften die Food-Fotografie maßgeblich voran getrieben haben und nicht, wie man vermuten könnte, die Kochbuchverlage.

CT: Ja. Aber das lag vor allem daran, dass sich das die Buchverlage auch noch gar nicht leisten konnten. Die Frage der Illustration war eine Frage der Druckkosten. Damals wurde das Meiste noch in schwarz-weiss gedruckt. Die „Hör Zu“ war eine der ersten Zeitschriften, die damals begonnen hatten, die Rezept-Seite mit entsprechendem Bild farbig zu drucken: Und zwar als einzige Seite, neben der für die Mode!

AK: Würden Sie sagen, dass man in der Frühzeit der Food-Fotografie eher Sachen fotografiert hat, die an sich schon dekorativ waren? Ich denke da an kalte Platten, die sehr künstlerisch gestaltet waren, oder eben Konditorei-Produkte. Ging der Impuls für das Fotografieren von der Kunsthaftigkeit des Essens aus, oder gestaltete man das Essen künstlerisch, weil es fotografiert wurde?

CT: Beides. Aber in erster Linie war es tatsächlich die große Nachfrage nach Illustrationen, mithilfe derer sich Zeitschriften auch besser verkaufen ließen. Sie brauchten Bilder und mussten sich auch überlegen, welche Themen sich für Illustrationen gut eigneten. Deshalb war es für uns von Anfang an wichtig, den Kontext, also den Grund für die Illustration mitzuliefern, indem wir Text, sprich Rezept, und Bild zusammen anbieten.

Auch die Kochbücher von Teubner sind Vieles in einem: Lexikon, Kulturgeschichte, Rezeptsammlung und Bilderbuch. Hier: Gedünsteter Pak-Choi aus dem Buch "asiatisch kochen" von 1998.
Auch die Kochbücher von Teubner sind Vieles in einem: Lexikon, Kulturgeschichte, Rezeptsammlung und Bilderbuch. Hier: Gedünsteter Pak-Choi aus dem Buch „asiatisch kochen“ von 1998.

In unserer Firma, so bereits die anfängliche Vision, sollte alles möglich sein: Angefangen mit der Gestaltung von Rezepten, das Kochen und Backen bis hin zur Fotografie und letztlich zum Vertrieb und Verkauf. Schnell haben sich nämlich Agenturen gemeldet, mit denen es dann möglich war, von der Lebensmittel-Fotografie zu leben. Für eine Fotografie vom Matthaes-Verlag inklusive Rezept und Zubereitung gab es gerade einmal 20 Mark. Wurden wir über eine Agentur vermittelt, zahlte das jeweilige Unternehmen mindestens 500 Mark!

WU: Und der Unterschied war, dass die Agenturen nur Ihr Bild wollten und die Verlage das Gesamtpaket, also inklusive Rezepte?

CT: In der Regel ja. Die Agenturen waren die, die eine professionelle Lebensmittel-Fotografie zum Leben gebracht haben. Und die Firmen, die dahinter standen, etwa Maggi oder Knorr, waren die eigentlichen Auftraggeber.

WU: Sie haben Bilder gemacht, diese an Agenturen verkauft, und die haben sie dann vertrieben? Ist das mit dem Stock-Foto-Prinzip vergleichbar?

CT: Nein, so einfach kann man das nicht sagen. Aber generell war und ist es so, dass man bei den Bildern für die Werbung oder Lebensmittelindustrie die Bildrechte mitverkauft. Und bei Bildern für Magazin-Publikationen bleiben die Urheberrechte bei uns.

Das Thema Stock hatten wir von Anfang an im Blick. Denn schon während der Konditoreifotografie habe ich gemerkt, dass es möglich war, Bilder immer wieder zu verwenden und öfter zu verkaufen.

AK: Kannten sich die Food-Fotografen der Anfangszeit untereinander? Gab es vielleicht sogar verschiedene Stile oder Schulen? War es notwendig, einen eigenen Stil zu entwickeln, um interessanter zu werden und sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten?

CT: Ja, das Konkurrenzverhalten war vorhanden. Aber unser Studio hatte lange Zeit einen Vorsprung, weil wir nämlich komplett liefern konnten: die Rezepte, die Herstellung des Essen und die Bilder. Für Magazine und Agenturen war das natürlich viel interessanter, weil günstiger und eine Arbeitserleichterung. Das hatten viele damals noch nicht. Zudem hatten wir das Stock-Prinzip schon etabliert. So kam es, dass sich die Bavaria-Bildagentur für unsere Bilder interessierte und sie für uns verkaufte. So ist Dr. Peter Weller auf uns aufmerksam geworden. Weller hatte bereits vor dem zweiten Weltkrieg für Bavaria gearbeitet. Er hat eine interessante Biografie, war er doch erst Philosoph, hat sich aber schließlich der Lebensmittelfotografie gewidmet – und zwar in Leipzig. Leipzig war vor dem Krieg das Zentrum der Lebensmittel-Fotografie. 1939 ist Weller dann nach Amerika emigriert, kam aber nach dem Krieg zurück nach Deutschland und ließ sich in Frankfurt nieder – denn die Stadt wurde nach dem Weltkrieg zum neuen Zentrum der Lebensmittel-Fotografie. Mit seiner damaligen Studioleiterin hat er sich dort dann wieder selbstständig gemacht. 1962 wollte er das Studio verkaufen und das hat der Bavaria-Verlag für ihn an uns vermittelt. Meine Frau und ich sind dann nach Frankfurt gezogen und haben dort für ein Jahr mit ihm zusammen gearbeitet, das war 1962.

Weller
Peter Weller, Pictures of daily life Waitress serving food to a couple, 1939

AK: War Herr Weller eine Art Mentor für Sie, oder hatten Sie andere Vorbilder?

CT: Peter Weller war gut, aber ein Vorbild war er nicht wirklich. Denn er hatte seine Studioleiterin, die eigentlich fast alles für ihn gemacht hat, Weller ist im Grunde nur zum Belichten ins Studio gekommen. Als er aufhörte und wir den Laden übernehmen sollten, stellte sich dann die Frage: In Frankfurt bleiben oder nach Füssen zurück gehen, und wir haben uns für Füssen entschieden.

AK: Und jetzt haben Sie hier auf drei Etagen Küche, Atelier und Archiv. 

WU: Bei Ihren frühen Fotos hat man den Eindruck, dass Sie sich sehr an alten holländischen oder niederländischen Stillleben orientiert haben. Besonders, was die Komposition betrifft. Haben Sie sich von Bildern der Kunstgeschichte inspirieren lassen und überlegt, was man gezielt übernehmen könnte? 

CT: Tatsächlich stammen viele Vorbilder aus der Malerei, dort haben wir uns Ideen geholt. Außerdem hatten wir das Glück, dass wir selbstständig waren und selber entscheiden konnten, und das hat Spaß gemacht. Wir hatten damals wirklich noch viele Freiräume, da probierte man auch die aufwendigsten Stillleben aus. Nachdem wir von Weller zurück nach Füssen kamen, war unser Studio sehr professionell, und auch sehr aufwendige Arrangements ließen sich umsetzen.

Eindeutig an alten Stillleben aus der Malerei orientiert: Aus "Das große Buch der Pasteten" von 1980.
Eindeutig an alten Stillleben aus der Malerei orientiert: Aus „Das grosse Buch der Pasteten“ von 1980.

AK: Gibt es eine Art „Stilgeschichte“ der Food-Fotografie? Kann man sagen, es gab eine Zeit, da hat man sich besonders an Stillleben orientiert, dann gab es eine andere Zeit, in der man bevorzugt mit weißem Licht gearbeitet hat – oder gab es immer alles?

CT: Wir selber haben viele stilistische Wandel durchgemacht. Es gab manchmal starke Trends – die auch oft von den Auftraggebern ausgingen und gezielt angefragt wurden. Und da mussten wir uns dann einarbeiten. Natürlich haben nicht immer alle mitgemacht, aber wir waren stets experimentierfreudig und offen für andere Linien.

WU: Wenn Sie Kochbücher entwickeln, wie sehr versucht der Verlag Einfluss auf die Ästhetik der Bilder zu nehmen? Ich denke da etwa an Gräfe und Unzer, die ja eine all ihre Kochbücher übergreifende Bildlogik entwickelt haben.

CT: Wenn Sie Gräfe und Unzer erwähnen, müssen Sie uns im gleichen Atemzug mit nennen. Denn wir haben viel für sie gearbeitet. Und es war immer eine sehr gute Zusammenarbeit. Der Verleger, selbst Kunsthistoriker, hatte einen guten Geschmack, und man ließ sich gerne von ihm kritisieren.

WU: Sie haben vorhin die Werbung angesprochen. Da gibt es ja andere ästhetische Prinzipen, wenn man etwa das Bild für die Verpackung fotografiert. Haben Sie das auch gemacht?

CT: Ja, ich habe von der Dosenverpackung bis zum Kochbuch alles fotografiert.

AK: Es klingt ja beinahe so, als wären Sie mit Ihrem Studio einzigartig gewesen. Gab es denn keine echte Konkurrenten?

CT: Doch, ein echter Konkurrent das war der Herr Zabert, der lange für Dr. Oetker fotografiert hat. Denn der hatte sehr gute Food-Stylisten – und damit etwas ganz Neues, denn vor den späten 1960ern gab es kaum Food-Stylisten.

WU: Haben Sie zurzeit einen Food-Stylisten?

CT: Nein, bei uns haben wir es immer so gehalten, dass jeder Mitarbeiter sein Werk selber inszeniert. Es sei denn, etwas kann von unseren Mitarbeitern handwerklich nicht umgesetzt werden, dann engagieren wir auch mal externe Stylisten. Zum Beispiel Eis-Stylisten.

AK: Sie sagen „Werk“, welchen künstlerischen Anspruch haben Sie in ihrer Arbeit?

CT: Ich sage Werk, weil es nie nur optisch stimmen musste, sondern auch geschmacklich. Damit  meine ich ein Gesamtwerk. Ich denke, das war unser Erfolg, so konnten wir auch im Profibereich landen und gute Kochbücher machen.

WU: Gibt es ein Buch, auf das Sie besonders stolz sind oder das Ihnen wichtig ist?

CT: Das Pasteten-Buch! Das war das erste Buch, 1980, was wir völlig auf eigenes Risiko und ganz eigenständig gemacht haben. Und es ist erst letztes Jahr von einer neuen Version abgelöst worden.

Ein kleine Auswahl der Kochbücher, die Christian Teubner mit seinem Team über die Jahre publiziert hat. Darunter auch "Das große Buch der Pasteten" von 1980.
Ein kleine Auswahl der Kochbücher, die Christian Teubner mit seinem Team über die Jahre publiziert hat. Darunter auch „Das große Buch der Pasteten“ von 1980.

WU: Haben sich die Abläufe bei Ihnen hier im Studio in den letzten Jahren verändert?

CT: Die Technik verändert sich natürlich am schnellsten. Der Computer ist ein unglaubliches Hilfsmittel geworden. Früher musste eine Aufnahme von vornherein stehen. Und oft musste man mehrmals kochen, wenn etwas nicht funktioniert hat.

AK: Ich denke, Ihre Arbeit oder die Food-Fotografie im Allgemeinen hat großen Einfluss genommen auf die Art und Weise, wie heute auch privat Essen angerichtet und fotografiert wird. Sehen Sie das auch so?

WU: Und würden Sie sagen, dass Essen insgesamt fotogener geworden ist?

CT: Ja, das ist schon die Folge der Fotografie. Sicher ist man als Food-Fotograf ein Vorbild. Und die Köche haben sich, was das Food-Styling betrifft, auch sehr oft an uns orientiert. Allerdings gibt es heute wieder eine andere Tendenz, da auf der einen Seite die Profi-Technik sehr teuer geworden ist und es auf der anderen Seite viel schneller gehen muss, ist die Gestaltung des Essens wieder schlichter geworden.

Die Inszenierung des Essens auf dem Foto ist oft Vorlage für das tatsächliche Anrichten im Alltag oder der Profi-Küche.
Die Inszenierung des Essens auf dem Foto ist oft Vorlage für das tatsächliche Anrichten im Alltag oder der Profi-Küche. Aus: „Das große Buch vom Reis“ von 1997.

WU: Haben Sie auch mit Profi- oder Sterne-Köchen zusammen gearbeitet?

CT:  Wir haben nie ein Sterne-Kochbuch gemacht, sprich, dass wir nur für das Buch eines einzelnen Kochs fotografiert haben. Sondern es waren immer unsere Bücher, aber mit vielen prominenten Gästen und Kooperationen. Wir hatten Eckart Witzigmann zum Beispiel oft in der Küche zu Gast. Aber auch internationale Gäste waren hier und haben für unsere Bilder gekocht.

AK: Man hört ja oft, dass das Essen für die Fotografien optimiert wird, etwa mit Farbstoffen oder anderem. Nun hört sich das in Ihren Erzählungen gar nicht so an. Oder anders: Wie schade um die Köstlichkeiten der Sterne-Köche!

CT: Das ist ein Thema, auf das ich sehr allergisch reagiere. Denn bei uns ist das wirklich nicht der Fall. Unsere Gerichte kann man essen. Und es wäre eine Sünde, wenn nicht. So war immer schon unsere Einstellung. Eine zeitlang gingen diese Geschichten in der Presse und im Fernsehen herum. Aber genau das ist am Ende der Unterschied: Ob ich für das gesamtgestalterische Projekt verantwortlich oder eben „nur“ der Fotograf bin – und Hauptsache es ist schön. Außerdem haben wir ja auch die Rezepte mitentwickelt, und die mussten stimmen, da konnte eigentlich gar nicht gemogelt werden.

AK: Können Sie sofort erkennen, wann etwas künstlich und wann etwas natürlich ist?

CT: Nein, das könnte ich nicht mehr erkennen, weil mit Fotobearbeitungsprogrammen sehr gut manipuliert werden kann. Aber vielleicht ist das Essen deshalb auch wieder weniger Manipulationen ausgesetzt: Eben weil man dank dem Computer in jedem Schritt alles verändern kann – und nicht nur bei der Zubereitung. Es ist daher vielleicht gar nicht mehr so notwendig.

WU: Wie, würden Sie sagen, steht die deutsche Food-Fotografie-Szene im internationalen Vergleich da? War man hier besonders früh dran, oder gab es bereits Pioniere in Amerika? 

CT: Die Food-Fotografie in Amerika war beispielhaft! Oft kamen deutsche Kunden mit amerikanischen Magazinen und wollten, dass wir es genauso fotografieren.

Von Frankreich kam komischerweise nichts. Wir hatten ja für unsere Bücher mit einigen französischen Köchen zusammen gearbeitet, und für die war unsere Arbeit mehr oder weniger neu.

WU: Und die Food-Fotografen im Netz? Wie stehen sie zu Trends wie #Foodporn?

CT: Es ist schon so, dass man auch dort schöne Fotos findet. Man kann ja mit dem Handy hervorragend fotografieren. Da ist es aber auch die Masse, die es interessant macht.

Vor Tieren im Essens-Stillleben schreckte man nicht zurück: Eine Fotografie aus "Das grosse Buch der Pasteten" von 1980.
Vor Tieren im Essens-Stillleben schreckte man nicht zurück: Eine Fotografie aus „Das grosse Buch der Pasteten“ von 1980.
Während die Stillleben zeitlos erscheinen, gelingt es mithilfe der Inszenierung von Geschirr und Besteck, den Zeitgeist zu thematisieren. Fotografie aus "Das grosse Buch der Pasteten" von 1980.
Während die Stillleben zeitlos erscheinen, gelingt es mithilfe der Inszenierung von Geschirr und Besteck, den Zeitgeist zu thematisieren. Fotografie aus „Das grosse Buch der Pasteten“ von 1980.
Braune Soßen und deftiges Essen entsprachen dem Geschmack der Zeit und mussten entsprechend inszeniert werden. Fotografie aus: "Die 100 besten Kochrezepte aus aller Welt" von 1994.
Braune Soßen und deftiges Essen entsprachen dem Geschmack der Zeit und mussten entsprechend inszeniert werden. Fotografie aus: „Die 100 besten Kochrezepte aus aller Welt“ von 1994.
Die Inszenierung von Bewegung ist ein beliebter Effekt. Fotografie aus: "Les Soufflés, les Gratins" von 1996.
Die Inszenierung von Bewegung ist ein beliebter Effekt. Fotografie aus: „Les Soufflés, les Gratins“ von 1996.
Noch immer ein beliebtes Stilmittel der Food-Fotografie: Unschärfe. Fotografie aus: "Les Soufflés, les Gratins" von 1996.
Noch immer ein beliebtes Stilmittel der Food-Fotografie: Unschärfe. Fotografie aus: „Les Soufflés, les Gratins“ von 1996.
Auch Doppelungen kommen häufig zum Einsatz: Gegessen wird schließlich am liebsten zu zweit. Aus: "Das große Buch vom Reis" von 1997.
Auch Doppelungen kommen häufig zum Einsatz: Gegessen wird schließlich am liebsten zu zweit. Aus: „Das große Buch vom Reis“ von 1997.
Wie lässt sich besser ausdrücken, dass weniger manchmal mehr ist? Durch Spiegelungen. Fotografie aus: "asiatisch kochen" von 1998.
Wie lässt sich besser ausdrücken, dass weniger manchmal mehr ist? Durch Spiegelungen. Fotografie aus: „asiatisch kochen“ von 1998.
Leichtigkeit: Durch viel Licht, viel Weiss und die Darstellung der puren Zutaten. Fotografie aus: "Das große Buch vom Fisch", erweiterte Neuausgabe von 1999.
Leichtigkeit: Durch viel Licht, viel Weiss und die Darstellung der puren Zutaten. Fotografie aus: „Das große Buch vom Fisch“, erweiterte Neuausgabe von 1999.
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