Kuratiertes Scheitern: Ingelheim und die Bohème

In Ingelheim sind die Werke von 14 internationalen Künstler/innen aus den 70er Jahren bis heute an Bahnhöfen, Ämtern, Schulen, Einkaufspassagen und Geschäften ausgestellt. Für die von Brigitte Kölle kuratierte Ausstellung „Besser Scheitern“ trifft Kunst auf Alltag und Alltag auf Kunst. Aber funktioniert das?

Seit einigen Jahren wird versucht, das Scheitern aufzuwerten. Denn wo das Scheitern nur negativ bewertet wird, entsteht der Druck, Fehler zu vermeiden. Dieser Druck hat in den Augen der Kritiker einer negativen Konnotation des Scheiterns verschiedene Konsequenzen: Entweder stellt man sich  Entscheidungen, die potentiell scheitern könnten, gar nicht erst. Oder man scheitert eben an ihnen und bekommt ein sogenanntes Burn Out: „Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen an ihren Erfolgen gemessen und für ihre Niederlagen verurteilt werden. In kaum einem anderen Land der Welt werden Misserfolge so sehr geächtet wie hier.“ So schreiben Stefanie Kara und Claudia Wüstenhagen in der Zeit. Und sie vermelden: „Wir brauchen ein neues Bewusstsein für unsere Schwächen.“ Denn erst wenn das Scheitern positiv bewertet wird und Schwächen ein selbstverständlicher Bestandteil des eigenen Könnens werden, lässt sich der Druck abbauen und können Ängste eingedämmt werden.20160616-071A2650

Und wie wäre es, wenn Scheitern sogar als bedeutender und produktiver wahrgenommen werden würde als Siegen? „Scheitern ist die Voraussetzung für künftige Erfolge. Wer es tabuisiert, steht sich beim Bessermachen und Gewinnen selbst im Weg.“ erklärt Wolf Lotter im Wirtschaftsmagazin Brandeins. Handelt es sich bei derartigen Verklärungen wirklich nur um die Kompensation der Angst vor dem Scheitern? Oder werden neuartige Hoffnungen geschürt, deren Quintessenz letztlich lautet: mit Scheitern zum Erfolg?

Mit Scheitern zum Erfolg ist eine Formel, die bisher lediglich in der Kunst eine Legitimation besaß. Vor allem die Kunst der Moderne und der Avantgardismus haben im Scheitern eine besondere ästhetische Qualität gesehen. Nirgends kommt dies so gut zum Ausdruck wie in der Figur des Bohemien. Im Bohème-Dasein ist das Scheitern mit dem Idealismus, der Authentizität und der Ästhetisierung der Lebenswelt assoziiert. Wer das Leben selbst als Kunstwerk zu begreifen versucht, wird sich schnell am Erfolg langweilen. Wie bei einer Seifenoper bedarf es vielfältiger Probleme und Situationen des Scheiterns, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Henry Murger, selbst Bohemien und Schriftsteller, beschreibt so das Leben als künstlerische Reaktion auf täglich aufkommende Probleme: „Die Bohemiens wissen selbst aus unglücklichen Zufällen Nutzen zu ziehen. […] Jeder Tag ihrer Existenz ist ein geniales Kunststück, ist ein tagtäglich von neuem auftauchendes Problem.“ Der Bohemien provoziert das Scheitern an gesellschaftlichen Konventionen, um es zu ästhetisieren, er lebt stets am Existenzminimum. Einen erfolgreichen – besonders aus wirtschaftlicher Hinsicht – Bohemien gibt es nicht.

Nun werden gegenwärtig Künstler/innen nicht erst nach ihrem Tod berühmt, niemand muss sein Leben mehr in Hungersnot und frierend in einem Dachgeschoßzimmer fristen. Der Künstler wird eher mit dem Sieger als mit dem Gescheiterten assoziiert. Vor diesem Hintergrund sieht die Angst vor dem Scheitern aus Sicht der Kunst eher nach einem Wohlstandsphänomen aus, und der Rat zum Scheitern wie eine Immunisierungs-Strategie, die man einst von den Bohemiens lernte und die womöglich auch heute wieder dazu dienen könne, Spannungen zu erzeugen.

Von links oben nach rechts unten: Thorsten Brinkmann (SeKing, 2009) im Museum bei der Kaiserpfalz; Tracey Emin (Why I Never Became a Dancer, 1995) im Jugendzentrum; Annette Wehrmann (Blumensprengungen, 1993) auf der Kreuzung Bahnhofstraße/Binger Straße; Thorsten Brinkmann (SeKing, 2009) auf dem Francois-Lachanal-Platz; Roman Signer (Punkt, 2006) im Geschäft Kunst & Werk
Von links oben nach rechts unten: Thorsten Brinkmann (SeKing, 2009) im Museum bei der Kaiserpfalz; Tracey Emin (Why I Never Became a Dancer, 1995) im Jugendzentrum; Annette Wehrmann (Blumensprengungen, 1993) auf der Kreuzung Bahnhofstraße/Binger Straße; Thorsten Brinkmann (SeKing, 2009) auf dem Francois-Lachanal-Platz; Roman Signer (Punkt, 2006) im Geschäft Kunst & Werk

Auch die Künstler/innen der Ausstellung „Besser Scheitern“, die im Rahmen der Internationalen Tage in Ingelheim stattfindet, sind mit dieser Strategie vertraut. Gekonnt setzen sie sich Situationen des Scheiterns aus, provozieren das Scheitern oder ästhetisieren es. Oft reflektieren sie sich dabei selbst in ihrer Rolle und Sozialisation als Künstler/in. Das ist auch der zentrale Ausgangspunkt der von Brigitte Kölle kuratierten Ausstellung, die bereits 2013 in der Hamburger Kunsthalle zu sehen war. So begleiten Zitate wie „Künstler sind Weltmeister des Scheiterns“, „Kunst entsteht aus Scheitern“ oder „Künstler sind die Vorturner des Scheiterns“ Pressemitteilungen und Medienberichte. Doch lässt sich diese Strategie – die Ästhetisierung des Scheiterns – auch jenseits der Kunst und als Umgangsform für die eingangs geschilderten Ängste fruchtbar machen? Während die gezeigten Kunstwerke keine eindeutige Stellungnahme zulassen, scheint das Ausstellungskonzept die Frage zu bejahen. Das drückt sich vor allem in der Wahl der Standorte für die Präsentationen aus.

So wird in dem Jugendzentrum von Ingelheim die 1995 entstandene Arbeit „Why I Never Became a Dancer“ von Tracey Emin präsentiert. Dabei handelt es sich um ein Video, in dem Emin erzählt, warum sie ihren Kindheitstraum, Tänzerin zu werden, nicht verwirklichen konnte. Da sie während eines Tanzwettbewerbes als „Nutte“ beschimpft wird, zerbricht ihr Ziel an der Peinigung. Nur deshalb, so die schicksalsgläubige Kausalkette, hat sie sich entschieden Künstlerin zu werden – wie sich heute herausstellt, eine international gefeierte Künstlerin. Tatsächlich passt das Video überaus gut an diesen Ort, an eine Einrichtung, die vor allem von benachteiligten, sozial schwächeren jungen Menschen, aufgesucht wird. Von Menschen also, die sonst oft ausgegrenzt werden und mit zerplatzen Träumen und Wünschen vertraut sein dürften. Und vielleicht passt dieser Ort deswegen auch zu gut, lässt er doch vermuten, dass die Arbeit von Emin eine pädagogische Wirkung entfalten soll. Nimmt man diese Entscheidung und damit den Versuch der Aufklärung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ernst, muss man unweigerlich danach fragen, wie diese ein solches Video betrachten. Bei einem Besuch vor Ort fiel jedoch auf, dass diese nur wenig für die zwischen Billardtisch und Treppenhaus präsentierte Arbeit übrig hatten. Womöglich deshalb, weil ihnen die bloße Betrachtung eines Videos zu passiv ist. So fand man die meisten von ihnen am vom Jugendzentrum zur Verfügung gestellten DJ-Pult wieder, an dem sie selbst Musik machten und tanzten.

Tracey Emin: Why I Never Became a Dancer, 1995 💃❤️ mit Musik aus dem Jugendzentrum in Ingelheim

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Während sich bildende Kunst in dem Versuch, pädagogisch auf die Jugendlichen einzuwirken, vermutlich als weniger wirksam erweisen wird, als es DJ-Pult und Tanzfläche vermögen, ist der Standort für das Kunstpublikum durchaus eine Bereicherung. Nicht nur, weil er ihm neue und wohl zum Teil nie betretene Erfahrungsräume zugänglich macht, sondern auch, weil er interpretatorisch auf die Video-Arbeit wirkt. So wird die sozialkritische Dimension betont, während die ironische Auseinandersetzung mit der Idee, Kunst entstehe aus Scheitern, in den Hintergrund gerät.

Ähnlich verhält es sich mit Marina Abramovics Arbeit „Art must be beautiful. The Artist must be beautiful.“ von 1974. Sie ist in einem Container gegenüber eines Friseursalons installiert. Man sieht Abramovic beim Haarekämmen, so lange und so brutal, bis man selbst kaum noch dabei zusehen kann. Und während die Mitarbeiter/innen des Friseursalons missmutig auf das ihnen vorgesetzte Video schauen, dabei jedoch keinerlei Läuterung erfahren, freut sich das Kunstpublikum über die gewonnene Klarheit. Viel eindeutiger lässt sich das exzessive Kämmen nun als Scheitern an gängigen Schönheitsidealen interpretieren.

Und auch John Baldessari, der in seinem Video „Teaching a Plant the Alphabet“ von 1972 versucht, einer Pflanze das Alphabet beizubringen, könnte nirgends besser vergegenwärtigt werden als in einem Blumenladen. Auch hier ist dem Kunstpublikum eine perfekte Inszenierung geboten, hat man beim Betrachten nun doch sogar den Duft der Pflanze in der Nase. Und vielleicht wird auch die Inhaberin ihre Freude an dem Video haben, an dessen Absurdität. Aber es ist nicht davon auszugehen, dass sie anlässlich der Arbeit über das Scheitern nachdenkt und mit Kunden darüber diskutieren wird. Auf Nachfragen lag ihr jedenfalls nichts ferner als das.

Ein weiterer und in vielfacher Hinsicht gelungener Standort wurde für Christoph Schlingensiefs Arbeit „Siegfrieds Sturz“ von 1999 gefunden. Dabei handelt es sich um eine sehr kurze Filmsequenz, die im Loop abläuft und formal aus heutiger Sicht an ein GIF erinnert. Entstanden ist die Sequenz während der Proben zu Schlingensiefs Stück „Die Berliner Republik oder der Ring in Afrika“. Sie zeigt einen Schauspieler beim Sturz auf einer Treppe. Der Titel „Siegfrieds Sturz“ ist wiederum ein ironischer Kommentar zu einem anderen Projekt, an dem der Künstler 1999 arbeitete und in dem er sich auf die Suche nach dem neuen Siegfried – einem neuen deutschen Helden – machte, welche sich jedoch als aussichtslos erwies. Doch zurück zum Standort: Als Projektion wird der Loop im Ingelheimer Rewe über der Rolltreppe – die jedoch keine Treppe, sondern ein Band ist – gezeigt. Der angedeutete und sich schnell wiederholende Aufschrei des Schauspielers während des Sturzes beschallt den Innenraum des Objekts und zieht die Aufmerksamkeit auf das Video. Tatsächlich kann kaum ein Einkäufer seinen Blick davon abwenden. Nicht zuletzt deshalb, weil sich in seiner Nähe zum GIF eine Emotion ausdrückt, die den meisten Menschen eigener ist, als es ihnen lieb sein dürfte: die Schadenfreude.

#Schlingensief im #Rewe in Ingelheim.

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Während auch hier das Kunstpublikum voll auf seine Kosten kommt, besteht der Mehrwert für das Rewe-Publikum lediglich in einem Moment der Überraschung und Unterhaltung. Ein beliebiges GIF aus dem Internet hätte ähnliche Emotionen ausgelöst. Denn das Rewe-Publikum weiß nichts von den Hintergründen der Arbeit, von Schlingensiefs Begriff vom Scheitern und von der Siegfried-Suche. Gerade die letzt genannte Referenz lässt die Auswahl des Ortes beinahe zynisch erscheinen.

Wo den Arbeiten erlaubt wird, sich mit einem gängigen Kunstmythos auseinanderzusetzen, ist die Ausstellung stark, vielfältig und interessant. Wo sie allerdings versucht, mit Kunst aufzuklären und die künstlerische Strategie einer Ästhetisierung des Scheiterns als Mittel der Kompensation für die gesellschaftlichen Ängste vor dem Scheitern verwendbar zu machen, bleibt sie fragwürdig.
Durch ihre Standorte stellt die Ausstellung unweigerlich auch Fragen danach, was Kunst bewirken kann. In Ingelheim und bei Menschen, die sonst niemals ein Museum betreten würden. Eine Antwort steht zwar noch aus, denn die Ausstellung geht noch bis 14. Juli 2016. Doch kann eine Prognose auf die Antwort durchaus so aussehen: nicht mehr und nicht weniger, als nicht-künstlerische Videos es bewirken könnten.

Beliebiges #Fail-GIF

Und thematisch? Dort stellt sich immer wieder die Erkenntnis ein, dass Scheitern nicht unbedingt etwas ist, das es zu verteufeln oder zu tabuisieren gilt. Sondern dass es auch eine unausweichliche, manchmal unangenehme, manchmal ästhetische Erfahrung auf dem Weg zum Erfolg sein kann. Zum Glück eröffnet und schließt die Ausstellung am Bahnhof mit einer Reihe von Filmen aus den 70er Jahren von Bas Jan Ader, der sich auf wunderbar dramatische Weise mit dem Scheitern beschäftigt. Etwa, wenn er sich so lange an einen Baum hängt, bis er schwach wird und fällt. Oder absichtlich mit dem Fahrrad in einen Kanal rast. Hier erahnt man die Konsequenzen des Scheiterns: Schwäche und Schmerzen. Und das war es. Scheitern tut hier noch weh. Scheitern ist scheiße. Scheitern ist keine Erfolgsgarantie. Und diese Haltung ist besonders erfrischend in einer Zeit, in der das Scheitern meistens verklärt wird.

 

 

7 Comments

    1. Annekathrin Kohout

      Lieber Stefan, vielen Dank für Deinen Link. Das ist ein wichtiger Hinweis, denn tatsächlich zeigt sich gerade daran – du schreibst: „Wie anderswo auch, droht Misserfolg in der Kunst kaschiert zu werden“ -, wie weit weg die gegenwärtige Kunstszene von einer Figur wie dem Bohemien, und mit ihr von den Paradigmen der Moderne, eigentlich ist. Dennoch wird vielerorts noch mit deren Argumenten und dem – wenn man ehrlich ist – überkommenen Bild des Künstlers operiert. Auf diese Weise kommt es dazu: „Schon an den Kunsthochschulen wird ein entsprechender Habitus eingeübt, dem zufolge wahre Kunst nicht von wirtschaftlichem Erfolg abhängen darf.“ Und deshalb „verursacht weitergehende Erfolglosigkeit im Kunstbetrieb [k]eine schwerwiegende Irritation oder gar Infragestellung der eigenen ‚Leistung‘.“ – Aber ist das noch legitim? Denn es widerspricht einer ganz anderen gegenwärtigen Tendenz: der Professionalisierung des Künstlers. Diese Professionalisierung impliziert genaue Vorstellung über Produktion bis Distribution, beginnend bei der Auswahl der Materialien, über aufwendige Verpackungen und Transporte und endend mit dem Tragen von weißen Baumwollhandschuhen bei der Hängung oder dem Aufbau. Nur wo es konkrete Erwartungen gibt, können dieser erfüllt werden – oder eben nicht und man scheitert. Und gerade deshalb ist es, wie Du schreibst, „um den Misserfolg in der Kunst schlecht bestellt.“ Insofern ist das Festhalten an den Paradigmen der Moderne oder an einer Figur wie dem Bohemien – eine Zeit in der es noch keine vergleichbar festen Regeln oder konkrete Erwartungshaltungen gab – auch eine Technik zum Selbstschutz.

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  1. Stefan B. Adorno

    Liebe Annekathrin,
    wenn Professionalisierung bedeutete, dass Künstler pleite gehen könnten, wie andere Berufsgruppe auch, und dann aus dem Betrieb ausschieden, dann wäre das ein Paradigmenwechsel. Mir ist davon nichts bekannt.

    In meinem Umfeld ist es weitgehend so, dass ein Nebenjob und ein paar dürftigen Stipendien die wirtschaftliche Existenz sichert, während die Kunst hier und da in Offspaces und Projekträumen gezeigt wird, was den Anschein erweckt, da ginge noch etwas. Insofern ist das Bedeutungsfeld des Bohemians – erfolglos, aber auf der Seite der wahren Kunst stehend – tatsächlich ein Selbstschutz.

    Herzliche Grüße
    Stefan

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  2. Stefan

    Liebe Annekathrin,
    ich habe mich sehr gefreut, dass Du unserer Einladung gefolgt bist und bedanke mich für Deinen Beitrag, der das Thema „Besser scheitern“ aus mehreren Perspektiven betrachtet. Besonders gewinnbringend finde ich Deine Hinweise auf die wechselhaften Wirkungen von Kunst und Standort und die Erkenntnis, dass eine Ästhetisierung des Scheiterns eine fragwürdige Unternehmung ist. Wir sind alle gespannt, wie die Schau in Ingelheim aufgenommen wird und welche Diskussionen dabei entstehen. Ich denke mal: ein Besuch lohnt 🙂
    Stefan

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    1. Annekathrin Kohout

      Lieber Stefan, nochmals vielen Dank für die herzliche Einladung! Natürlich lohnt sich der Besuch. Denn die jeweiligen Besonderheiten der Ort sind gerade für das Kunstpublikum sehr interessant und lassen sich in Rezensionen kaum nachempfinden.

      Viele Grüße
      Annekathrin

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