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Sofrischsogut







Annekathrin Kohout
sofrischsogut: Essays, Vorträge, Diskussionen, Unterricht – zu Netzkultur, Popkultur & Kunst
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re:publica 2026: Hyperreaktiv: Wie politische Akteure unsere Reaktionsbereitschaft bewirtschaften
In digitalen Öffentlichkeiten wird längst nicht mehr nur um Aufmerksamkeit gekämpft, sondern um die Kontrolle der Reaktionsdynamik. Wer politisch wirksam werden will, muss Reaktionen auslösen, Verdacht, Spekulation und Weiterverarbeitung in Gang setzen. Auf diese Weise lassen sich die Grenzen des Sagbaren ausdehnen, Narrative beeinflussen und Diskurse verschieben. Seien es strategische Leaks wie die Veröffentlichung der Epstein Files, die als wissentliche Einladung zum politi


Mama, Bossbabe, Office Girl – Social Media als Lebensmodell
Soziale Medien haben das Leben von Frauen auf den Kopf gestellt. Instagram, TikTok & Co sind Bühne, Arbeitsplatz und manchmal auch hoch explosiv. Die ttt-Reportage taucht in eine Welt ein, in der Likes und Follower über Erfolg und Scheitern entscheiden. Doch wer sind die Frauen hinter den perfekt kuratierten Kanälen? Und wie viel Freiheit ist ihnen in diesem digitalen Kosmos wirklich möglich? Die Reportage stellt vier Frauen vor, die alle ihren eigenen Weg in der digitalen We


Philip Grötzinger: Manntje, Manntje, Timpe Te
Dieser Text ist für die gleichnamige Ausstellung in 68 Projects der Berliner Kornfeldgalerie entstanden. Grimmsche Märchen sorgen verlässlich für Entsetzen. Denn, naja, sie sind nicht gerade friedvolle Gutenachtgeschichten. Und sie sind schon gar nicht für Kinder. Vielmehr landet man schnell mal bei abgehackten Händen, ausgestochenen Augen oder Verbrennungen höheren Grades. Ganz ohne Triggerwarnungen. Die Grimmschen Märchen waren zunächst eine Sammlung mündlicher Erzählungen,


BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz
Die Doku-Serie von ARD Kultur zeigt, wie die BRAVO Casting-Shows, neue Pop-Phänomene und später Influencer:innen früh aufgreift und gleichzeitig an Einfluss verliert. BRAVO schrumpft vom wöchentlichen Leitmedium zu einer von vielen Marken im Netz. Was früher in Redaktionskonferenzen entschieden wurde, verlagert sich in die Feeds der sozialen Netzwerke. Die Mechanismen, die das Magazin ausmachten – Selbstinszenierung, Fankultur, Gemeinschaft – leben im digitalen Raum weiter. "
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